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 | Gemüse die sich mögen |
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Gemüsekulturen
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Hier findet Ihr eine nützliche Darstellung zur Bepflanzung von Gemüse die sich miteinander oder nebeneinander unterstützen. Gemüse Mischkultur 1. Teil
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Gemüse Mischkultur 1. Teil
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Gemüse Mischkultur 2.Teil
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Wichtig
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Ganz wichtig ist, wie wir Gärtner Pflanzengemeinschaften zusammenstellen. Die Ausscheidungen der Pflanzen dringen entweder in gelöster oder gasförmiger Form in benachbarte Pflanzen ein und wirken dort auf die Gesundheit, den Ertrag und den Geschmack unserer Früchte. Die Mischkulturliste enthält die besten Kombinationen der 40 wichtigsten Gemüse-, Kräuter- und einiger Obstsorten untereinander; - ist klar strukturiert; - ist einfach und schnell zu handhaben Mischkultur gekonnt angewandt; - ist eine natürliche Methode wirksamer Schädlingsbekämpfung - führt zu Ertragssteigerungen - verbessert das Aroma des Gemüses.
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Bodenbelastung in Familiengärten
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Fallstudie zur Bodenbelastung in Familiengärten
Familiengärten − weniger Gift als man denkt
Die ETH Zürich hat im vergangenen Wintersemester eine Fallstudie über die Bodenbelastung in Zürcher Familiengärten durchgeführt. Die Resultate zeigen, dass das Vorurteil über Familiengärtner als «Giftspritzer» kaum zutrifft. In grossen Teilen der Gartenareale sind die Böden zwar wie auch andere Böden im Siedlungsgebiet mit Schwermetallen belastet, die Belastungen liegen aber nur in wenigen Fällen über den gesetzlichen Sanierungswerten. Die Fallstudie des Instituts für Terrestrische Ökologie der ETH Zürich wurde im vergangenen Wintersemester durchgeführt. Ziel war es, Vorschläge zu erarbeiten, wie mit den Bodenbelastungen in den Arealen der Stadt umgegangen werden kann.
Gründe für Bodenbelastung weitgehend unklar Das Vorurteil, dass Familiengärtner ihre Böden übermässig und falsch düngen, ist seit den ersten Erhebungen von Bodenbelastungen in der Schweiz in den achtziger Jahren weit verbreitet. Die Messungen in Familiengärten ergaben, dass die Gehalte von Schwermetallen wie Blei, Kupfer, Cadmium und Zink die Richtwerte der damaligen Verordnung über Schadstoffe im Boden (VSBo) teilweise deutlich überschritten. Oberhalb dieser Werte ist die Fruchtbarkeit der Böden langfristig nicht mehr gewährleistet. Über die Ursachen dieser Belastungen war kaum Wissen vorhanden. Überdüngung der Gärten durch die Nutzer und Nutzerinnen war als mögliche Erklärung weit verbreitet. Seit 1998 gibt es zusätzlich zu den Richtwerten auch Prüf- und Sanierungswer-te, um Gefährdungen zu beurteilen, die sich aus einer Belastung ergeben können. Sie geben an, ab welcher Belastung Massnahmen zur Behebung der Situation zum Beispiel durch Bodenaustausch oder Umnutzungen erfolgen müssen. Aufgrund der neuen rechtlichen Situation bewertete die Fachstelle Bodenschutz des Kantons Zürich die früheren Resultate neu und verfügte die Schliessung einzelner Parzellen.
Bodenbelastungen erhöht, aber nicht aussergewöhnlich Die unklare Situation in Bezug auf das tatsächliche Ausmass der Problematik hat das Institut für Terrestrische Ökologie bewogen, eine Fallstudie über die Bodenbelastungen in den Zürcher Familiengärten durchzuführen. Die Studie zeigt, dass einzelne Familiengartenareale der Stadt Zürich durchaus stark mit Schadstoffen belastet sind, dass die Belastungen im allgemeinen aber weit unterhalb der Sanierungswerte liegen und sich im Mittel nicht wesentlich von jenen in anderen Gärten von Ballungsräumen unterscheiden. Nicht bestätigt werden konnte damit die Annahme, dass Familiengärten grundsätzlich als eigentliche Spezialstandorte der Bodenbelastung anzusehen sind. Sanierungswerte werden auf höchstens einem Prozent der Fläche der Familiengärten in der Stadt Zürich überschritten.
Ursachen nicht bei Hobby-Gärtnern Stark erhöhte Belastungen mit Schwermetallen können nur zu einem kleinen Teil auf eine falsche Anwendung von Dünge- und Spritzmitteln zurückgeführt werden. Abklärungen der Nutzungsgeschichte haben vielmehr ergeben, dass es sich hier vermutlich vorwiegend um Altlasten handelt. Familiengärten in Zürich sind in der Vergangenheit vielfach auf Schutt- und Abfallablagerungen entstanden und anschließend mit Klärschlamm, Schlacken und Aschen als Bodenverbesserer behandelt worden. Vor allem in den 1950er bis 1970er Jahren wurden Hobby-Gärtnerinnen und -Gärtnern solche Produkte auch als Gratis-Dünger abgegeben.
Familiengärten – mehr als nur Gärten Für die Umweltwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler haben Familiengärten vielfältige Funktionen innerhalb der Grosstadt. Neben der Möglichkeit, sich mit Früchten, Blumen und Gemüse selbst zu versorgen, sehen die Forschenden in den Familiengärten auch die soziale Funktion als Ort der Begegnungen und der Kontaktmöglichkeiten, insbesondere auch für ältere Menschen, sowie als erweitertes Wohnumfeld als wichtig an. Besonderer Beachtung bedarf nach ihrer Ansicht auch die Tatsache, dass Familiengärten dazu beitragen, Grünflächen in der Stadt miteinander zu vernetzen. So tragen diese zur Erhaltung von seltenen Tier- und Pflanzenarten bei und sind deshalb von hohem ökologischem Wert für den Ballungsraum. Bei der Entscheidung über mögliche Umnutzungen von belasteten Arealen sollte dies un-bedingt beachtet werden.
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