Jahresbericht des Präsidenten 2019

Januar

Nach dem gelungenen Jahreswechsel hat der Vorstand mit der Planung des neuen Jahres begonnen. Die guten oder neuen Vorsätze für das Jahr 2019 sind bereits am Laufen.
Am 22. Januar 2019, 19:00 Uhr fand die Delegiertenversammlung der Präsidenten der städtischen Familiengärtner-Vereine in der Schützenstube Weiherweid in St. Georgen statt. Unser Verein wurde durch Richard Baumgartner, Stefan Schöb vertreten. Die Präsidentin des Zentralverbandes Gisela Bertoldo begrüsste die Delegierten der 14 Vereine. Die Stadträtin Maria Pappa und die Ehrenmitglieder Hilda Rohner und Niklaus Lötscher waren als Gäste anwesend. Frau Pappa richtet das Wort an die Delegierten;
Sie sprach das Problem an, das uns alle beschäftigt, dass sie vor allem gegen innen verdichtet, zum anderen werden auch innerhalb der Stadt grüne Zonen gefordert. Hier ist von allen Seiten Verständnis und Kompromissbereitschaft gefordert. Sie sprach auch das Problem der auswärtigen Pächter an. Die Stadtverwaltung hatte angekündigt, die Regelwerke mit dem Zentralvorstand (ZV) anzupassen aufgrund des neuen Familiengarten-Konzeptes. Dies wurde durch den Vorstand des ZV und mit den Vertretern der Liegenschaften, Stadtgrün, Natur und Landschaft der Stadt St. Gallen durchgeführt. Alle Dokumente (Pachtvertrag, Statuten, Gartenordnung, Bauordnung) werden angepasst damit sie vollständig und in sich schlüssig sind. Ausgangsdokument ist der Pachtvertrag für alle Areale zwischen der Stadt und dem ZV, dieser ist noch nicht endgültig. Weiter wurde auf die in den Pachtverträgen festgehaltene Verpflichtung hingewiesen, dass die Gärten naturnah zu pflegen und nur Hilfsmittel eingesetzt werden dürfen, die im biologischen Landbau akzeptiert sind. Die vom SFGV verteilten Broschüren „Naturnahes Gärtnern“ ist ein wertvolles Hilfsmittel dafür. An der Regionaltagung wurde Mariann Baschnonga als 2.Regionalvertreterin Ostschweiz im SFGV gewählt (neben Bea Kurz). Sie weist auf die 50. Delegiertenversammlung von 15. Juni 2019 in Luzern hin und das die Ostschweiz mit möglichst vielen Delegierten vertreten sein sollte. Weiter wurde noch auf ein grosses Anliegen der Regionalvertreter hingewiesen: es wird immer noch ein neuer Verbandspräsident und ein neuer Verbandsvizepräsident für die Deutschschweiz gesucht. Sollte jemand Lust haben oder jemanden kennen der geeignet ist, darf sich gerne bei Mariann Baschnonga melden. Im Weiteren wurde an diese Delegiertenversammlung unser Kassier Stefan Schöb als Revisor gewählt. Die Delegiertenversammlung schloss um 21:20 Uhr.
Auch in diesem Jahr wurden die Einladungen zur Hauptversammlung von Paul und Berti Flammer an unsere Mitglieder verteilt. Für diesen „Postdienst“ bedanken wir uns recht herzlich bei Paul und Berti Flammer.

Februar

Im Februar war es ausserordentlich ruhig auf dem Areal. Während der Winter die Natur noch fest im Griff hatte, waren Einzelne schon mit dem Planen der neuen Gartensaison beschäftigt. So konnten Sträucher und Beeren einem ersten Schnitt unterzogen werden. Andere wiederum waren noch mit Schneeschaufeln beschäftigt. Dieser Winter war gekennzeichnet mit kalten Temperaturen.

März

Am 2. März durften wir bei kalten und winterlichen Temperaturen unsere 52.Hauptversammlung durchführen. Wir konnten im gewohnten Rahmen im Restaurant Gallusmarkt ein sehr gutes Essen, einen zuvorkommenden Wirt, eine gute Atmosphäre und eine herzliche Gastfreundschaft erfahren. Auch unsere Gäste vom Zentralvorstand (Gisela Bertoldo mit Gatten) durften wir an diesem Anlass begrüssen. Die Traktanden wurden von der Versammlung schnell abgearbeitet. Der Vorstand hat sich für ein weiteres Jahr zur Verfügung gestellt, er wurde durch die Versammlung unter Akklamation wiedergewählt. Der Präsident des FGV Kesselhalden hat nochmals darauf hingewiesen, dass für das Jahr 2020 Vorstandsmitglieder gesucht werden, da der bestehende Vorstand nicht mehr für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung steht. Als Vorstandsmitglied steuerst du in einem Team die strategische Ausrichtung des Familiengarten-Vereins Kesselhalden. Du wirst die Weiterentwicklung des Vereins und die Anliegen der Mitglieder unterstützen. Du bist bereit, dich ehrenamtlich für unseren Verein zu engagieren und bringst dein persönliches Know-how in den Vorstand mit ein.
Der Kassabericht wurde mit einem Einnahmenüberschuss von Fr.6067.20 genehmigt, und dem Antrag der Revisoren um Decharge Erteilung des gesamten Vorstandes entsprochen. Die Versammlung wurde um 20:50 Uhr geschlossen.
Der Weg zum Dessertbuffet war frei. Es konnten noch viele Zopf- und Brotsorten mitgenommen werden, die von Coop offeriert wurden. Herzlichen Dank. Weiter konnten wir im März nach ein paar schönen und milden Tagen das Wasser für unsere Toiletten einschalten, damit der Betrieb dieser Anlage gewährleistet ist. Einzelne Gärtner auf unserem Areal waren bereits im Einsatz, ihre Parzellen für die neue Gartensaison vorzubereiten. Während die einen die vom Herbst-Sturm beschädigten Bauten wieder in Ordnung brachten, räumten Andere die vom Wind herumgewehten Sachen weg. Tipp für die Pflanzen: Pflanzen die überwintern, brauchen auch während den frostigen Temperaturen Wasser, es genügt allerdings, sie alle zwei Wochen zu giessen. Einzelne Gärtner waren mit Aufzucht neuer Pflanzen beschäftigt, die sie im Treibhaus heranzogen.

† Am 10.März 2019 hat uns Rolf Bolt für immer verlassen.
Wir weinen, weil du nicht mehr da bist.

April

Der April war wechselhaft, von Schnee bis zum ersten Sommertag spielte er sein gesamtes Repertoire aus. Verglichen mit dem Mittel war er temperaturmässig leicht zu warm, betreffend der Niederschlagsmenge sehr unterschiedlich und was die Sonnenscheindauer anbelangt, verhielt sich der April mehr oder weniger durchschnittlich. Somit konnten wir das Wasser auf dem ganzen Areal wieder aufdrehen. Unsere Pächter haben mit vollem Elan die Gärten für die neue Gartensaison hergerichtet. Für den Kompost war jetzt auch der richtige Zeitpunkt, die frische Erde im Garten zu verteilen. An Stellen, an denen keine mehrjährigen Pflanzen wiederkommen, konnte mit umgraben, Jäten, Pflanzenresten entfernen und mit dem Vorbereiten der Beete begonnen werden.

Mai

 

Gegen Anfang des Monats Mai war es dann wieder soweit. Die Bäume sprossen, die Blumen in den Gärten präsentierten sich in vollster Farbenpracht. Rasenmäher dröhnten und unsere Pächter waren wieder fleissig am Bepflanzen. Doris Mätzener hatte mit viel Aufwand und Liebe im Eingangsbereich unsere Blumen geschmückt und diese über das ganze Jahr gepflegt. Besten Dank an Doris. Doch nicht nur Mulch und Moos, sondern auch Unkraut konnte jetzt wieder entfernt werden.
Am Samstag 25. Mai haben wir unseren Regietag durchgeführt. Es waren 12 Personen damit beschäftigt unsere Schächte zu reinigen, Wasserabläufe an der Arealsgrenze zu säubern und Hauptwege zu putzen. Auch wurde unser Materiallager und das Vereinshaus einer gründlichen Reinigung unterzogen. Wir hatten an diesem Morgen viel Arbeit und konnten eine 6m3 Mulde Grünabfälle füllen. Anschliessend wurde noch bei einem gemütlichen Mittagessen die Kameradschaft unter den Gleichgesinnten gepflegt werden.

Juni

Am 22. Juni führten wir unser traditionelles Gartenfest durch. So konnten wir bei schönstem Wetter und warmen Temperaturen ab 16:00 Uhr unsere ersten Gäste begrüßen. Die fleissigen Helfer/innen, die an diesem Anlass für das leibliche Wohl gesorgt hatten, wurden bis spät in die Nacht stark beansprucht. Wir konnten die zahlreichen Gäste mit feinen Grillspezialitäten „All you can eat“ begeistern. Vom ausgezeichneten Kalbsrahmgulasch mit hausgemachten Spätzle, Hamburger, paniertem Schnitzel, hervorragendem Mixed Grillspiess vom Holzkohlengrill, Pouletbrüstchen, Schweinssteak, Wurstspezialitäten und einem reichhaltigen Salatbuffet mit über 12 Sorten Salaten, wurden unsere Gäste verwöhnt. Der Vorstand ist stolz, dass so viele Besucher an unserem Gartenfest teilgenommen haben.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die für diesen grossartigen Anlass den Weg auf unser Areal gefunden haben. Ein herzliches Dankeschön an alle, die für den Verkauf ein selbstgemachtes Dessert offeriert hatten. Ausgezeichnet war die Stimmung unter unseren Gästen, so dass bis in die späten Abendstunden die Gemütlichkeit und die zwischenmenschlichen Beziehungen gepflegt werden konnten.  Ein kleines Wort – Danke! –Ein Grosses Dankeschön an Richard Baumgartner, der nicht nur als hervorragender Sübliwirt eine ausgezeichnete Arbeit leistet, sondern auch unsere Anlässe mit seiner Art begeistert. Richard Baumgartner hat die Organisation, den An- und Abtransport und den Betrieb der Hüpfburg sichergestellt. Vielen Dank Richi.
Einen solchen Anlass zu organisieren macht einfach riesigen Spass, er eröffnet den Neumitgliedern oder solchen die es gerne werden möchten, einen schönen Einblick in unseren Verein.

Juli

Kaum hatte der Sommer mit seinen warmen Temperaturen Einzug gehalten, standen auch schon wieder die Sommerferien vor der Türe. Endlich Sommer!!!
Vom 6. Juli bis 11. August waren die meisten Vereinsmitglieder in den wohlverdienten Sommerferien. Der vergangene Juli war beidseits der Alpen deutlich zu warm und an den meisten Orten zu trocken. Abgesehen von der Alpensüdseite und dem Engadin machte die Sonne zudem Überstunden.
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, verlief der Juli 2019 im Vergleich zum klimatischen Mittel von 1981 bis 2010 deutlich zu warm, an den meisten Orten zu sonnig und praktisch überall zu trocken. Die Früchte waren früher reif als sonst. Allerdings führte der Trockenstress auch dazu, dass die Blätter vieler Bäume sich schon frühzeitig verfärbten oder vom Baum fielen. Für alle Sommerfans war es ein Monat wie aus dem Bilderbuch: beständig, warm, sonnig und trocken. Am Ende war es der fünftwärmste und zweitsonnigste Juli seit Messbeginn. Die Dürre bereitete jedoch große Probleme.
Fazit für unsere Vereinsmitglieder; es muss das Regenwasser mittels Wasserfässer von den Garten- und Treibhäusern gesammelt werden.

August

Die Sommerferien endeten am 11. August und siehe da, das warme und sonnige Wetter hielt an. Unsere Mitglieder kamen gut erholt und mit frischen Kräften aus dem Urlaub zurück. So konnte auch wieder viel Zeit im Garten verbracht werden.
Die Gärten wurden nach den langen Sommerferien von unseren Pächtern bewirtschaftet, gepflegt und von Wild- und Unkräutern gesäubert.

Nun konnte die Ernte eingebracht werden. Auch in diesem Jahr war es ein schöner Anblick, wie in den Parzellen das Gemüse, die Früchte und die Blumen gediehen. Die Bedeutung von Bienen und Biodiversität ist bekannt; was aber können wir tun, um das Bienenvolk zu schützen um seinen Fortbestand zu sichern? Was in jedem Garten Platz hat und den Bienen garantiert so viel Freude macht wie euch, ist ein Kräuterbeet.
Bereichert eure Küchenkräuter um ein paar dieser speziell Bienenfreundlichen Sträucher wie (Thymian, Minze, Salbei oder Lavendel). Auch ein Beet aus mehrjährig blühenden Wildblumen leistet einen grossen Beitrag zum Bienenschutz, je bunter die Vielfalt und je länger die Blütezeit, desto besser. Solltet Ihr im Garten oder Zuhause auf einen Bienenschwarm stossen, braucht Ihr keine Angst haben. Da sie keine Brut und Eindringlinge verteidigen müssen, sind sie eher friedlich.
Wenn Ihr einen Bienenschwarm seht, bitte informieret den nächsten Imker oder ruft folgende Nummer an:
1. Imkerei Herr Lutz Werner      079 297 17 60   oder
2. Imkerei Herr Mauchle Hans  071 385 22 06
Diese Informationen werden wir auch im kommenden Jahr wieder in unserer Vereinsvitrine aushängen.

September

Der Spätsommer lässt aktuell noch einmal so richtig die Muskeln spielen, die Luft im Alpenraum ist trocken und sehr warm. Wurden an etlichen Stationen die 25-Grad-Marke geknackt! Solch warme Tage im September sind eigentlich eine Seltenheit, deshalb konnten auch nochmals viele schöne Stunden im Garten verbracht werden. Für einmal waren die Regenfälle am Wochenende über das ganze Kantonsgebiet viel heftiger ausgefallen, als dies aufgrund der Prognosen eine Woche zuvor abgeschätzt wurde. Bei einem kühlen Getränk beim Vereinshaus, wurden die zwischen-menschlichen Beziehungen unter den Vereinsmitgliedern gepflegt. Am Sonntag 22. September konnten wir mit vielen Gästen und Mitgliedern das Gartenfrühstück durchführen. Da wir zum letzten Mal in dieser Zusammensetzung des Vorstandes diesen Anlass organisierten, wurde besonders üppig und lecker aufgetischt. Mit mehr als 130 Anmeldungen zu diesem Anlass, sahen wir uns gezwungen, ein Festzelt zu mieten und zusätzliche Festbankgarnituren bereitzustellen. Auch der Einsatz von freiwilligen Helfern mussten wir aufstocken. Mit viel Engagement haben wir diesen grossartigen Anlass gemeistert, so dass alle unsere Teilnehmer in bester Laune und gefülltem Bauch unseren Verein in Erinnerung behalten werden. Nochmals herzlichen Dank an alle die zum guten Gelingen beigetragen haben. Noch in der gleichen Woche hatten wir die versprochene Mulde bereitgestellt, damit unsere Vereinsmitglieder nochmals Mischabbruch (Beton, Steine, Ziegel und Faserzementplatten) gratis entsorgen konnten. Wie sich zeigte war dies notwendig, es konnten über 7 Tonnen Altlasten aus dem Areal verbannt werden.

Oktober

Der Herbst war nicht mehr weit entfernt, da hatte er unser Areal schon mit seinem Nebel umschlungen. Mit dem Herbst kam die OLMA, mit der OLMA das Stroh, welches in diesem Jahr sehr gefragt war. Der Bezug durch unsere Pächter war wie jedes Jahr gut gemeistert worden. Auf die Lieferung von Kuhmist wurde verzichtet, da in den vergangenen Jahren die Nachfrage zurückging.
Im Sommer haben Gartenmöbel ihren festen Platz auf der Terrasse, doch bei einer Unwetterwarnung ist Vorsicht geboten. Denn Gartenmöbel leichte Stühle, Tische, leichte Treibhäuser aus Aluminium können sich während eines Sturms in gefährliche Geschosse verwandeln und Pflanzen oder Garteneinrichtungen beschädigen. Kündigt sich am Horizont ein Unwetter an, solltet Ihr die leichteren Gartenmöbel an einem Ort unterbringen, der sicher ist. Leider stellten wir fest, dass gewisse Bauten den starken Winden nicht standhielten und beschädigt wurden. Ich bitte euch, in Zukunft auf solche Punkte besser zu achten.

November

Der Winter stand vor der Tür und unsere Pflanzen mussten nun zurückgeschnitten und die Gärten winterfest gemacht werden. Es kommt öfters vor, dass Personen (es müssen keine Gärtner sein!) Gartenabfälle (Sträucher, Wurzelstöcke oder gar Blumenerde etc.) im Wald entsorgen. Um Missverständnisse zu vermeiden, sind Gartenabfälle zu kompostieren oder der Kehricht- Grünabfuhr zuzuweisen. Grosse Äpfel-, Zwetschgen-, Kirsch-, Birnenbäume sind im Winter auf das zulässige Mass zurückzuschneiden.

Auszug aus der Gartenordnung:

– für Obst-Spalierbäume bis 100 cm
– für kleinkronige Obstbäume 200 cm, jedoch darf die Stammhöhe 120 cm      nicht überschreiten, zulässig bis zu einer Höhe von maximal 300 cm
– für Ziersträucher und Hecken zu einer maximalen Höhe von 180 cm

Die Gärten sollten bis Ende November winterbereit sein, d.h. es ist Ordnung zu halten.
Da wir die Wasserleitungen über den Winter ausser Betrieb nehmen und entlüften, sind die blauen Wasserfässer vom Verein zu reinigen, umzudrehen und mit einer Schnur an den Wasserhahn zu befestigen bevor wir das Wasser abdrehen. Weil die Temperaturen unter 0 Grad sanken, war es Zeit das Wasser abzuschalten und den unteren Teil der Anlage komplett zu entlüften.

Im Namen des Vorstandes möchten wir allen Helfern, welche in Regiearbeit zum guten Gelingen des Vereinsjahres beigetragen haben, recht herzlich danken. Für den Vorstand ist es schön und dankbar zu sehen, wie unsere Mitglieder sich für unseren Verein engagieren, sei dies in Form von Arbeitskraft oder als Teilnehmer an unseren Anlässen.

† Am 21. November 2019 hat uns Thomas Hartmann für immer verlassen.
Nach einer schweren Krankheit musste er uns viel zu früh verlassen.

Dezember

Mit den fallenden Temperaturen, mussten wir Mitte Dezember dann endgültig das Wasser abdrehen. Damit verbunden war auch die Schliessung unserer Toiletten. Der Vorstand bedankt sich, dass wir immer wieder Mitglieder finden die unsere Toiletten reinigen, und auch den Betrieb ordnungsgemäss aufrechterhalten. Auch im Winter sollte man sich um seinen Garten kümmern und es sollte kontrolliert werden, ob alles in Ordnung ist. Wir hoffen, dass sich nicht wie in anderen Arealen, unerwünschter Besuch in den Gartenhäuschen breitmacht. Ziel ist, dass sich keine fremden Leute auf dem Areal befinden und dass die Türen und Fenster bei den Gartenhäuschen geschlossen sind. Einmal mehr möchte ich mich bei euch und dem gesamten Vorstand für die gute und angenehme Zusammenarbeit und das Vertrauen, welches ihr mir während des Jahres entgegengebracht habt, bedanken und freue mich auf ein weiteres erfolgreiches Jahr.

Schlusswort

Wir suchen noch auf das Vereinsjahr 2020 einen Stübliwirt für den Einkauf und Bewirtschaftung der Getränke. Es wird voraussichtlich für das kommende Jahr keine Vereinshausvermietung mehr geben, somit wird die Arbeit eines „Stübliwirtes“ etwas erleichtert und vielleicht einfacher einen Nachfolger zu finden.

Fühlst Du dich angesprochen? Wende dich bitte an ein Vorstandsmitglied des FGV Kesselhalden, für weitere Auskünfte stehen wir Dir jederzeit zur Verfügung.Wir können auf ein sehr ertragreiches Gartenjahr zurückschauen. Das abwechslungs-reiche Wetter hat uns eine hervorragende Ernte beschert. Wir wurden in diesem Jahr von Unwetter, vor allem Hagel, verschont. Die Freude über den glücklichen Erfolg und des lebhaften Vereinslebens dieses Jahres, wurde leider getrübt durch den Heimgang von zwei lieben Menschen und tüchtigen Mitgliedern unseres Vereines.

 

Mutationen

 

 

 

 

Pächter NeuParzellen NummerPächter Alt
Reisacher Bruno64Reisacher Nadja
Schellenberg Roman57/58Luchsinger Rosmarie
Arnold Marco61/62Thoma Georg
Bourahla Abdelkader15/16Bachmann Pius
Gralak Andreas95Muharemi Mejzin
Kasat Manfred27/28Akkaya Nuri
Rüttener Luciano Weber Yvonne41Djurovic Goran
Danert Kerstin85Vasconcelos Fernando
Candrian Maurus30Unterpacht Silberschmidt Hans

Wir wünschen den neuen Mitgliedern viel Spaß beim neugewonnenen Hobby!
Wichtige Informationen zu unserem Verein, Bilder, Links, Ereignisse, Termine, Veranstaltungen, Berichte, Neuigkeiten etc. findet Ihr immer aktuell auf unserer
Vereins – Homepage!
www.kesselhalden.ch

Zukunft des Familiengärtnerns in der Stadt St.Gallen

Das neue Familiengartenkonzept 2017 zeigt auf, wie es um den Bestand und die Zukunft der Familiengärten in der Stadt St.Gallen bestellt ist. Eine vertiefte Betrachtung der Situation der Familiengärten fand vor mehr als zehn Jahren statt. Seit dieser Zeit hat sich einiges verändert. Eine neue Bestandsaufnahme und Betrachtung der Situation wurden notwendig. Das vorliegende Familiengartenkonzept wurde in Rücksprache mit Vertretern und Vertreterinnen des Zentralverbandes der Familiengärtner-Vereine St.Gallen und städtischen Stellen erarbeitet.

Familiengärten gehören seit rund 100 Jahren zum Stadtbild von St.Gallen. Familiengärten bieten Platz für Integration, sind Sozialraum und dienen als Grün- und Erholungszone. Dabei ist der Anbau des eigenen Gemüses und Obstes bis heute von zentraler Bedeutung. Dennoch stehen die Familiengartenareale zunehmend unter Druck. Sie stehen in Konkurrenz zu den Ansprüchen einer Stadtentwicklung, die vermehrt die inneren Reserven baulich nutzt.
Grundbestand anstreben
Rund drei Viertel der heutigen 1‘457 Gartenparzellen in St.Gallen befinden sich innerhalb einer im Zonenplan definierten Grünzone. Die übrigen Gartenparzellen befinden sich innerhalb einer Bauzone. In diesen Arealen findet ein «Gärtnern auf Zeit» statt, zumindest solange, bis die baulichen Optionen eingelöst werden.
Das Familiengartenkonzept zeigt auf, wie mit dem zu erwartenden Rückgang an Gartenparzellen umgegangen, beziehungsweise wie dieser Rückgang kompensiert werden kann. Mit Blick auf die zu erwartende Entwicklung der Stadt wird ein Grundbestand von 1‘100 Gartenparzellen angestrebt. Dieser Grundbestand entspricht in etwa der aktuellen Anzahl an Pächterinnen und Pächtern, deren Anzahl seit gut zehn Jahren relativ konstant ist. Zusammen mit den «Gärten auf Zeit», aber auch mit der Option, im Rahmen von Bauprojekten neue Familiengärten in eine Umgebungsgestaltung zu integrieren, soll zukünftig dem Bedarf an Familiengärten Rechnung getragen werden.
Nebst der zentralen Frage des nachhaltigen Erhalts der Familiengärten in der Stadt St.Gallen greift das aktuelle Konzept auch Fragen zur Art der Gartennutzung auf und setzt sich mit Themen rund um die Förderung der Biodiversität auseinander. Die Familiengärtnerinnen und -gärtner sind bereit, sich den neuen Herausforderungen zu stellen. So sind in der jüngsten Resolution des Schweizer Familiengärtner-Verbandes klare Beschlüsse zur Förderung der Biodiversität aufgeführt. Auf die lokale Ebene heruntergebrochen bedeutet dies, dass für die bestehenden Reglemente und Verträge Anpassungen notwendig sein werden.
Einbezug in Quartiere
Familiengärten sind wichtige Erholungs- und Grünräume in einer immer dichter bebauten Stadt. Die heutigen Familiengartenareale sind in der Regel durch Zäune und Hecken abgeschlossen. Aus Sicht der umliegenden Bewohnerinnen und Bewohner wäre jedoch häufig ein stärkerer Einbezug des Gartenareals in das Quartier wünschenswert. Im Familiengartenkonzept wird darauf hingewiesen, dass bezüglich der Funktion der Gärten als allgemein nutzbarer Freiraum noch Potential vorhanden ist. So könnten neue Wege, die durch das Areal geführt werden, oder auch kleine Sitzplätze die Integration der Gärten im Quartier stärken und zusätzliche Freiraumangebote schaffen.
Die Stadt St.Gallen ist sich der Bedeutung ihrer Familiengärten bewusst. Mit dem Familiengartenkonzept 2017 wurde eine Grundlage erarbeitet, die aufzeigt, wie der Erhalt der Familiengärten auch unter erhöhten baulichen Aktivitäten möglich ist und welche zukünftigen Herausforderungen inhaltlicher Art auf die Familiengärtnerinnen und Familiengärtner zukommen.