Das ist kompostierbar: Gemüsereste, Obstreste, Zitrusfrüchte, Kaffeesatz, Teekraut, Eierschalen, Blumensträusse, Balkon- und Zimmerpflanzen, Kleintiermist von Pflanzenfressern. Laub, Rasenschnitt, Blumen- und Gemüsestauden, Baum-, Strauch- oder Heckenschnitt, verrottbare Kompostbeutel mit dem weißen Gitterdruck.
Das ist nicht kompostierbar: Katzen- und Hundekot, bedrucktes Papier, behandeltes Holz, Kehricht, Asche, Staubsaugerbeutel.
Aufpassen mit: - Wurzel- Unkräutern ( Winden, Ackerdistel etc. ): verdorren oder in Jauche vergären. - Samen- Unkräutern ( Ackerbegleitpflanzen ): nicht während des Versamens. - Speisereste ( Fleischreste, Brotreste ): ziehen oft unerwünschte Tiere an.
Zu neuem Kompost in fünf Schritten: 1. Zuerst müssen alle Zutaten gut zerkleinert werden: Gartenabfälle mit dem Gertel, Küchenabfälle schon in der Küche, bevor sie ins Kesseli wandern, holziges Material wird gehäckselt. Der Kompost soll immer mit Deckel oder Vlies abgedeckt sein. 2. Wichtig ist die regelmässige Durchmischung, durch Mischen mit der Gabel oder Umschichten ( umsetzen ). Ist der Kompost zu trocken, hilft Wasser, ist er zu feucht, Häcksel. Die Gabel ist beim Kompostieren immer griffbereit! 3. Nach etwa sechs bis zehn Monaten ist der Kompost reif. Nun sieht man keine Kompostwürmer mehr. Kompost sieben steht jetzt auf dem Programm. Die grossen Teile dienen dem nächsten Kompost als „ Starter „. 4. Kompost ist Dünger, Nahrung für die Bodentiere, stärkt die Abwehrkräfte der Pflanzen, sorgt im Boden für Humusaufbau. Achtung auf die richtige Dosierung: eine 2 mm bis 4 mm dicke Schicht ist genug. 5. Überall im Garten wirkt Kompost positiv: auf Beete und Rabatten, unter Büschen und Beerensträuchern, auf dem Rasen und bei Bäumen.
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